Die andere Strassenseite 13. October 2005
Posted by bipo in Uncategorized.trackback
Seit einigen Jahren gehe ich von dort wo ich mein Auto parke immer den gleichen Weg zu meinem Arbeitsplatz. Obwohl viele es nicht glauben, geniesse ich den kleinen Fussmarsch. Dabei kommen mir auch immer wieder mal gute Ideen (meine Frau teilt diese Einschätzung allerdings nicht…) oder ich schaue mir einfach die anderen Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit an, vornehmlich die Frauen.
Bevor jetzt bei den Moralaposteln wieder alle Alarmglocken läuten: Ich schaue. Mit den Augen. Andere schauen sich in Museen Bilder an, oder Häuser in den Städten. Ich schaue mir Menschen an, vornehmlich Frauen. So sind wir halt alle verschieden.
Dabei konnte ich während den letzten Jahren folgende Theorie erhärten: Die interessanten Menschen (Frauen) gehen immer auf der anderen Strassenseite.
Durch eine Umzonierung der Parkfelder darf ich nun nicht mehr dort parkieren, wo ich es immer tat. Das bedeutet für, dass sich meine Laufwege dramatisch verändert haben, denn nun gehe ich auf der anderen Strassenseite. Welche ja vormals die “interessantere” Seite war. Sehr gut!
Und was passiert nun? Na? Genau, die interessanten Menschen (Frauen) haben offenbar über Nacht auch neue Laufwege bekommen.
Ich kann also durch einen Strasseneitenwechsel das Leben ganz vieler anderer Menschen (Frauen) beeinflussen. Das erstaunt mich. Und macht mich neugiereig.
Nun muss ich nur noch herausfinden, was ich tun muss, dass die interessanten Menschen (Frauen) auf meiner Strassenseite gehen.
Wenn ich dann bewusst die Laufwege der interessanten Menschen (Frauen) beeinflussen kann, widme ich mich den Lottokugeln.
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