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Ein modernes Märchen 27. October 2005

Posted by bipo in Uncategorized.
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Solche Sachen liebe ich! Da hat einer eine Idee. Und anstatt sich diese Idee von irgendwelchen Leuten ausreden zu lassen, realisiert er seine Idee. Und aus einer Idee werden (momentan) 500′000 USD.

Also, hier das Märchen von Anfang an (allerdings in einer gekürzten Fassung, der Rest kann auf der Homepage des Verrückten nachgelesen werden):

Es war einmal Einer, der wollte vor dem Beginn seines Studiums Geld verdienen. Nicht nur ein bisschen Geld, sondern eine Million US Dollar. Er setzt sich also hin, und grübelt und grübelt. Die Muse küsst ihn und eine Idee wird geboren.

Er macht eine Homepage und verkauft dort die Pixel für 1 US Dollar pro Pixel. Damit es nach was aussieht, verkauft er die Pixel im Hunderterpack (10×10).

Als guter Schweizer findet man nun natürlich statt einer Million US Dollar etwa eine Million Gründe, so etwas nicht auf die Beine zu stellen. Aber unser Held ist ja kein Schweizer. Er ist Engländer und die sind bekanntlich zu Allerlei zu haben, genügend Bier vorausgesetzt.

Gedacht – getan. Am 26. August geht ‘The Million Dollar Homepage” online und gestern (2 Monate später) hat der Verrückte brereits über 500′000 Pixel verkauft!

Den aktuellen Stand der verkauften Pixel könnt ihr jederzeit oben im Banner nachschauen!

Die Moral von der Geschichte? Wenn ich das nächste Mal eine meiner bahnbrechenden Ideen mit euch teile, dann will ich kein Gestänker und Gemosere hören! Ich will dann glänzige Äuglein sehen, und Applaus hören! Ich will dann sehen, wie ihr eure Geldsäckel aufschnürt und mir Geld für die Realisierung in meine Patschhändchen drückt!

Die andere Strassenseite 13. October 2005

Posted by bipo in Uncategorized.
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Seit einigen Jahren gehe ich von dort wo ich mein Auto parke immer den gleichen Weg zu meinem Arbeitsplatz. Obwohl viele es nicht glauben, geniesse ich den kleinen Fussmarsch. Dabei kommen mir auch immer wieder mal gute Ideen (meine Frau teilt diese Einschätzung allerdings nicht…) oder ich schaue mir einfach die anderen Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit an, vornehmlich die Frauen.

Bevor jetzt bei den Moralaposteln wieder alle Alarmglocken läuten: Ich schaue. Mit den Augen. Andere schauen sich in Museen Bilder an, oder Häuser in den Städten. Ich schaue mir Menschen an, vornehmlich Frauen. So sind wir halt alle verschieden.

Dabei konnte ich während den letzten Jahren folgende Theorie erhärten: Die interessanten Menschen (Frauen) gehen immer auf der anderen Strassenseite.

Durch eine Umzonierung der Parkfelder darf ich nun nicht mehr dort parkieren, wo ich es immer tat. Das bedeutet für, dass sich meine Laufwege dramatisch verändert haben, denn nun gehe ich auf der anderen Strassenseite. Welche ja vormals die “interessantere” Seite war. Sehr gut!

Und was passiert nun? Na? Genau, die interessanten Menschen (Frauen) haben offenbar über Nacht auch neue Laufwege bekommen.

Ich kann also durch einen Strasseneitenwechsel das Leben ganz vieler anderer Menschen (Frauen) beeinflussen. Das erstaunt mich. Und macht mich neugiereig.

Nun muss ich nur noch herausfinden, was ich tun muss, dass die interessanten Menschen (Frauen) auf meiner Strassenseite gehen.

Wenn ich dann bewusst die Laufwege der interessanten Menschen (Frauen) beeinflussen kann, widme ich mich den Lottokugeln.