Der Gürtel wird enger geschnallt! 25. January 2006
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Der verletzungsbedingte Trainingsunterbruch beziehungsweise Trainingsabbruch im Juni hat leider dazu geführt, dass er Schlendrian wieder Einzug gehalten hat.
Diese Tatsache gepaart mit vor- während- und nachweihnachtlichen Fressorgien haben leider Spuren hinterlassen. Der kürzliche Gang auf die Waage hat mir dann den Rest gegeben.
Seit anfang Woche wird nur noch gegessen, was auf dem Speiseplan steht, den ich mir im Internet besorgt habe.
So darbe ich nun vor mich hin und freue mich auf die nächste Woche, wenn ich wieder voll reinhauen kann
Ein modernes Märchen 27. October 2005
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Solche Sachen liebe ich! Da hat einer eine Idee. Und anstatt sich diese Idee von irgendwelchen Leuten ausreden zu lassen, realisiert er seine Idee. Und aus einer Idee werden (momentan) 500’000 USD.
Also, hier das Märchen von Anfang an (allerdings in einer gekürzten Fassung, der Rest kann auf der Homepage des Verrückten nachgelesen werden):
Es war einmal Einer, der wollte vor dem Beginn seines Studiums Geld verdienen. Nicht nur ein bisschen Geld, sondern eine Million US Dollar. Er setzt sich also hin, und grübelt und grübelt. Die Muse küsst ihn und eine Idee wird geboren.
Er macht eine Homepage und verkauft dort die Pixel für 1 US Dollar pro Pixel. Damit es nach was aussieht, verkauft er die Pixel im Hunderterpack (10×10).
Als guter Schweizer findet man nun natürlich statt einer Million US Dollar etwa eine Million Gründe, so etwas nicht auf die Beine zu stellen. Aber unser Held ist ja kein Schweizer. Er ist Engländer und die sind bekanntlich zu Allerlei zu haben, genügend Bier vorausgesetzt.
Gedacht – getan. Am 26. August geht ‘The Million Dollar Homepage” online und gestern (2 Monate später) hat der Verrückte brereits über 500’000 Pixel verkauft!
Den aktuellen Stand der verkauften Pixel könnt ihr jederzeit oben im Banner nachschauen!
Die Moral von der Geschichte? Wenn ich das nächste Mal eine meiner bahnbrechenden Ideen mit euch teile, dann will ich kein Gestänker und Gemosere hören! Ich will dann glänzige Äuglein sehen, und Applaus hören! Ich will dann sehen, wie ihr eure Geldsäckel aufschnürt und mir Geld für die Realisierung in meine Patschhändchen drückt!
Die andere Strassenseite 13. October 2005
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Seit einigen Jahren gehe ich von dort wo ich mein Auto parke immer den gleichen Weg zu meinem Arbeitsplatz. Obwohl viele es nicht glauben, geniesse ich den kleinen Fussmarsch. Dabei kommen mir auch immer wieder mal gute Ideen (meine Frau teilt diese Einschätzung allerdings nicht…) oder ich schaue mir einfach die anderen Menschen auf ihrem Weg zur Arbeit an, vornehmlich die Frauen.
Bevor jetzt bei den Moralaposteln wieder alle Alarmglocken läuten: Ich schaue. Mit den Augen. Andere schauen sich in Museen Bilder an, oder Häuser in den Städten. Ich schaue mir Menschen an, vornehmlich Frauen. So sind wir halt alle verschieden.
Dabei konnte ich während den letzten Jahren folgende Theorie erhärten: Die interessanten Menschen (Frauen) gehen immer auf der anderen Strassenseite.
Durch eine Umzonierung der Parkfelder darf ich nun nicht mehr dort parkieren, wo ich es immer tat. Das bedeutet für, dass sich meine Laufwege dramatisch verändert haben, denn nun gehe ich auf der anderen Strassenseite. Welche ja vormals die “interessantere” Seite war. Sehr gut!
Und was passiert nun? Na? Genau, die interessanten Menschen (Frauen) haben offenbar über Nacht auch neue Laufwege bekommen.
Ich kann also durch einen Strasseneitenwechsel das Leben ganz vieler anderer Menschen (Frauen) beeinflussen. Das erstaunt mich. Und macht mich neugiereig.
Nun muss ich nur noch herausfinden, was ich tun muss, dass die interessanten Menschen (Frauen) auf meiner Strassenseite gehen.
Wenn ich dann bewusst die Laufwege der interessanten Menschen (Frauen) beeinflussen kann, widme ich mich den Lottokugeln.
Wenn das Handy kaputt ist 8. September 2005
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Ich gestehe: Ich bin so Einer, der sein Handy nur zum Telefonieren benutzt. Ich will darauf keine Termine verwalten, ich will darauf nicht spielen, ich will darauf auch keine Bilder von nackten Frauen anschauen, teure Video-clips ähnlicher Thematik will ich auch nicht runterladen. Dafür gibts das Internet. Laute (und teure) Klingeltöne brauche ich auch nicht, mein Handy ist immer auf ‘stumm’ geschaltet.
Was macht nun so Einer wie ich, wenn das Handy kaputt ist?
Richtig, er geht zum Provider seines Vertrauens und fragt, grosse Rehaugen machend, um
Hilfe.
Und was sagt mir der Provider meines Vertrauens in solchen Situationen 2 Sekunden
nachdem ich ihm meine missliche Lage erklärt habe?
Richtig, der Provider meines Vertrauens erklärt mir, ohne auch nur einen einzigen flüchtigen Blick auf mein altes Handy zu werfen, dass man da wohl nichts mehr machen kann.
“Da muss ein neues Handy her, wir hätten da gerade ein tolles Angebot für nur vierhunderdert Franken …”, beratschlagt mich der Provider meines Vertrauens.
In solchen Situationen klinkt sich mein selektiver Hörnerv aus. Ich schaue dann starr vor mir auf den Boden und das vegetative Nervensystem lässt mich ab und zu mit meinen Kopf nicken und Sachen wie: “Ja” oder “Soso” sagen.
Wenn dann alle Spzial- und Sonderangebote an wirkungslos mir abgeprallt sind, und mir mein vegetatives Nervernsystem langsam wieder die Kontrolle über meinen Körper zurückgibt, versuche ich mit dünner Stimme dem Provider meines Vertrauens klarzumachen, dass ich eigentlich gar kein neues Handy will, sondern mein Altes in Reparatur geben möchte. Man muss ja nicht gleich immer alles wegwerfen, oder?
Wenn sich dann das Gelächter aus dem Hinterzimmer des kleinen Verkaufsladens gelegt hat, wendet sich der Provider meines Vertrauens wieder mir zu. Er schnappt sich die Tatstatur und erfrägt meine Personalien, damit er einen Reparatur-Auftrag ausfüllen kann.
Gebannt schaue ich zu, wie sich dabei seine Augen zu Schlitzen verengen und sich Sorgenfalten auf seiner Strin auftürmen. Nach dem Eintippen meiner Personalien hat es ihm offenbar auf dem PC ein Fenster geöffnet, welches ihm aufzeigt für welches der unendlich vielen “Abos” ich mich beim Provider meines Vertrauens entschieden habe.
Sein bedauerndes “Ach … sie haben *nur* ein Libero Abo bei uns …” überhöre ich grosszügig.
Endlich darf ich mein defektes Handy vertrauensvoll in die Hände des Providers meines Vertrauens legen. Ein winziger Schritt in die richtige Richtung scheint gemacht.
Die zweite Seite des Reparatur-Auftrags informiert mich zu Hause über den folgenden Sachverhalt:
Sollte die Reparatur unter 100 Franken (durfte ich selber angeben) kosten, wird sie automatisch durchgeführt. Würde die Reparatur mehr als 100 Franken kosten, was ja ganz sicher der Fall ist, würde sich der Provider meines Vertrauens die Freiheit herausnehmen, das alte Handy nicht mehr zu reparieren. Er würde mir dann ein neues Handy zu Spezialkonditionen anbieten. So oder so kostet mich der Spass 39 Franken.
Bis zur Urteilsverkündung darf ich das alte Handy vom Chef benutzen. So ein neumödisches, womit man auch fotografieren kann. Ein farbiges Display hat es auch. Und schöne Hintergrundbilder!
Die Verletzungshexe schlägt wieder zu 23. June 2005
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Nach dem linken Knie (Marathontraining) habe ich mir nun den rechten Fuss beim Fussballspielen verletzt. Verdacht auf eine Bänderverletzung. Eine genaue Diagnose gibts aber erst am Freitag, wenn der Onkel Doktor nochmals draufschaut.
Die Presseabteilung von Aetingen United F.C. hätte den Unfalhergang nicht treffender beschreiben können:
“Der Verletzte hat sich nicht wie ein Azzuri mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden gewälzt. Der tragische und unvorhersehbare Unglücksfall machte auf die bestürzten Zuschauer eher den Eindruck eines sterbenden Dribbling-Schwans vor dem aufgehenden Silbermond der Fussballeleganz in Mitten unschuldiger und schwacher Verteidiger, die wie zarte Seerosen, klein und zerbrechlich am Teichufer stehen.”
Quelle: www.aetingen-united.ch
Marathontraining D-Day in Genf 8. May 2005
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Ich habe oft an diesen Moment gedacht, und immer mal wieder daran gezweifelt. Doch heute wurde ich für alle meine Mühen belohnt, denn ich habe den Marthon in Genf bei strahlend schönem Wetter in einer persönlichen Bestzeit von 5:15.21,0 gebracht. Knapp hinter dem Sieger, der eine Zeit von 2:15.29,3 hatte. Also: nicht ganz 3 Stunden fehlten zur Spitzenklassierung, das ist doch was, oder?
Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle Chisio, der ebenfalls mit einer persönlichen Bestzeit von 3:53.07,3 ins Ziel lief. Bravo!
Eine ausführliche Berichterstattung, ev. sogar mit Bildern wird nach meinem folgenden WK erscheinen.
Marathontraining Woche 18 4. May 2005
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Die letzte Woche stand unter einem sehr unglücklichen Stern. Beim Donnerstagstraining habe ich einen Fehltritt gemacht und habe mich dann noch etwa 7 km nach Hause durchgebissen. Während des Sonntagstrainings kam dann der ganz grosse Dämpfer: Nach gut 10 km gings nicht mehr weiter, die Schmerzen im linken Knie waren zu gross. Chrige musste mich sogar mit dem Auto abholen!
Am Montag meinte der Arzt, dass der Verdacht auf einen Anriss des Aussenmeniskus im linken Knie besteht.
Trotz allem will ich versuchen den Marathon am Sonntag zu bestehen. Zu viel Schweiss und Zeit habe ich seither dafür aufbgebracht, als dass ich mich jetzt noch stoppen lassen würde. Wenn es halt dann nicht geht, höre ich zu laufen auf.
Auf Anraten des Arztes gibt es diese Woche kein oder nur noch sehr weinig Trainig. Ruhen und Schonung ist angesagt.
Am Sonntag ist dann der grosse Tag. Um 8:45 nehme ich dann die 42 km in Angriff und hoffe, dass das Knie hält.
Marathontraining Woche 17 25. April 2005
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Gestern Sonntag fand also sozusagen die Hauptprobe für den 8. Mai statt. Zwar nicht 42 Kilometer, aber immerhin 30 Kilometer. Das Resultat ist (für mich) nicht ganz zufriedenstellend. Zwar kann ich sagen, die 30 Kilometer geschafft zu haben, mit der Zeit bin ich aber nicht zufrieden (3:52:13).
Ich bin mir aber auch bewusst, dass es daran in den nächsten 2 Wochen nicht mehr so viel zu ändern gibt. Vielmehr gilt es nun, die Form zu halten, und dem kommenden Grauen in die Augen zu schauen.
Die kommende Woche sieht demnach wie folgt aus:
Montag –> Ruhetag
Dienstag —> 6 km Dauerlauf
Mittwoch –> Ruhetag
Donnerstag –> 15 km Dauerlauf
Freitag –> Ruhetag
Samstag –> 6 km Dauerlauf
Sonntag –> 20 km Dauerlauf
Marathontraining Woche 16 19. April 2005
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Die letzte Woch verlief eigentlich ohne grössere Probleme, bis ich am Sonntag Morgen aufwachte. Schnee überall und keine Ende in Sicht! Nach einer entspannenden Runde Schneeschaufeln habe ich mich entschlossen, die angesagten 26 Kilometer um einen Tag zu verschieben.
Dementsprechend sieht das Wochenprogramm für diese Woche auch leicht anders aus:
Montag –> 26 km Dauerlauf
Dienstag —> Ruhetag
Mittwoch –> Ruhetag
Donnerstag –> 13 km Dauerlauf
Freitag –> Ruhetag
Samstag –> 6 km Dauerlauf
Sonntag –> 30 km Dauerlauf
Die 30 km vom Sonntag sind sozusagen der Höhepunkt der Trainingswochen. Weiter gehts nur dann nur noch am Marathon selber.